Im Jahr 2025 analysierte die finnische Hotline insgesamt fast 900.000 Bilder und Videos, von denen knapp 655.000 als Material mit Hinweisen auf sexuellen Kindesmissbrauch eingestuft wurden. Die Gesamtmenge des analysierten Materials stieg gegenüber 2024 um 43 Prozent, die Menge des Materials mit Hinweisen auf sexuellen Kindesmissbrauch um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Im Jahr 2025 gingen bei der finnischen Hotline 20.004 Meldungen über mutmaßlichen sexuellen Kindesmissbrauch ein. Davon enthielten 6 % Material, das sexuellen Kindesmissbrauch belegte.
83 % der Meldungen waren zum Zeitpunkt der Auswertung bereits aus dem Internet entfernt worden. Das Material enthielt mit hoher Wahrscheinlichkeit Hinweise auf sexuellen Kindesmissbrauch, da es größtenteils von einer anderen Hotline des INHOPE-Netzwerks stammte. Die finnische Hotline erhielt 141 Meldungen über mutmaßliche Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch, wie z. B. Anbahnung sexueller Kontakte und den Vertrieb oder Besitz von kinderpornografischem Material.
Proaktive Maßnahmen befassten sich mit 3.661 Bildern oder Webadressen, die sexuellen Kindesmissbrauch darstellten. Zusätzlich zur Arbeit der Hotline schulten die Experten der finnischen Hotline 2.136 Fachkräfte, trafen sich mit 3.598 Erziehungsberechtigten bei Online-Elternabenden und erreichten über 200 Entscheidungsträger und Behördenvertreter.